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Komorbiditäten

Autismus
 
Bei dem Ausdruck "Autismus" urteilen die meisten Menschen zunächst an ein Kind, dass ohne Kommunikation mit der Umwelt ganz in seiner eigenen Welt lebt.
Das stimmt aber heute nicht mehr überein.

Bei Kindern mit Fähigkeiten im Normalbereich, d.h., welche fließend reden und sehr gute Kenntnisse auf besonderen Spezialgebieten haben, denkt man zunächst nicht an Autismus.

Sie sind auffällig in ihrem sozial ungeschickten Auftreten, sie haben keine Freunde, leben am Rande der Gemeinschaft.

Im täglichen Umgang sind diese Kinder schwierig, ohne dass man erkennen kann, warum dies so ist.
Sie sind möglicherweise begabt auf bestimmten Gebieten, trotzdem stimmt etwas Fundamentales nicht.

Aber nicht jedes Kind, welche diese Anzeichen besitzt, leidet sofort unter Autismus.

Autismus wird in drei verschiedene Formen unterteilt, zum einen gibt es das Asperger Syndrom, weiter gibt es den frühkindliches Autismus, sowie das Rett Syndrom.
 
 
Der Frühkindliche Autismus, oder auch Kanner-Syndrom genannt, definiert sich in den ersten Lebensjahren. Er ist gekennzeichnet durch ein extremes Abkapseln von der Umgebung, häufig durch Sprachentwicklungsstörungen, häufig auch durch Intelligenzreduzierung und durch stereotype Tätigkeiten, die ein Kind auch daran hindern, seiner normalen Entwicklung zu folgen und diese mitzugestalten.

Das Asperger-Syndrom ist eine andere Variante der autistischen Störung, von Hans Asperger beschrieben. Diese Persönlichkeitsvariante unterscheidet sich durch drei Merkmale vom Frühkindlichen Autismus:

Diese Kinder lernen früh und gut und manchmal besonders artikuliert sprechen.

Die Intelligenz ist im Durchschnitt höher ist als diejenige der Kinder mit Frühkindlichem Autismus und Kinder mit Asperger Syndrom haben Störungen in der motorischen Koordination und im Zusammenspiel der Bewegungen, was Kinder mit einem Frühkindlichen Autismus nicht haben, sofern sie nicht zusätzlich an einer weiteren Erkrankung leiden.

Der High-functioning Autismus ist eine Variante des Frühkindlichen Autismus, der nicht die Merkmale des Asperger-Syndroms zeigt, aber in der Intelligenz oft den Kindern mit Asperger-Syndrom entspricht, es handelt sich um Kinder mit dem klassischen Bild eines Frühkindlichen Autismus und einer hohen Intelligenz, wobei die anderen Merkmale des Asperger-Syndroms nicht vorhanden sind.
 


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